[{"data":1,"prerenderedAt":25},["ShallowReactive",2],{"content-impedance-matching-de":3},{"about":4,"steps":8,"faq":12},[5,6,7],"Damit ein Sender seine Leistung vollständig an eine Antenne oder einen Verstärker abgibt, muss deren Impedanz an die Quelle angepasst sein – meist 50 Ω. Ein L-Netzwerk aus einer Spule und einem Kondensator transformiert jede Lastimpedanz mit positivem Widerstand auf diesen Wert. Der Rechner findet alle möglichen L-Netzwerke (je nach Last zwei bis vier) und gibt die Bauteilwerte bei deiner Frequenz an.","Das Smith-Diagramm zeigt den Weg von der Last zur Mitte: Ein Serienelement verschiebt den Punkt auf einem Kreis konstanten Widerstands, ein Parallelelement auf einem Kreis konstanten Leitwerts. Zu jeder Lösung nennt der Rechner die Güte Q – je kleiner, desto breitbandiger – und ob sie als Tiefpass (unterdrückt Oberwellen) oder Hochpass wirkt.","In den erweiterten Parametern gibst du die Last alternativ als Reflexionsfaktor bzw. S11 mit Betrag und Phase ein, wie ihn ein Netzwerkanalysator liefert, rundest auf E12- oder E24-Normwerte und siehst die verbleibende Rückflussdämpfung sowie die −10-dB-Bandbreite. Wie gut die Anpassung ohne Netzwerk ist, zeigt der [[swr-calculator]]. Alles läuft im Browser.",[9,10,11],"Gib die Lastimpedanz als R + jX, die Quellimpedanz (meist 50 Ω) und die Frequenz ein.","Wähle eine der angezeigten Lösungen und lies Spule und Kondensator mit Position (seriell oder parallel) ab.","Verfolge den Weg im Smith-Diagramm; in den erweiterten Parametern siehst du Normwerte, Rückflussdämpfung und Bandbreite oder gibst die Last als S11 ein.",[13,16,19,22],{"q":14,"a":15},"Warum gibt es mehrere Lösungen?","Ein L-Netzwerk kann das Parallelelement auf der Lastseite oder auf der Quellseite haben, und für jede Anordnung gibt es zwei Vorzeichen – also bis zu vier Lösungen. Welche möglich sind, hängt von der Last ab: Liegt ihr Widerstand über der Quellimpedanz, kommt das Parallelelement an die Last. Lösungen mit Serien-L und Parallel-C wirken als Tiefpass und dämpfen Oberwellen, die mit Serien-C und Parallel-L als Hochpass.",{"q":17,"a":18},"Was sagt die Güte Q aus?","Bei einem L-Netzwerk ist Q durch das Transformationsverhältnis festgelegt, bei rein ohmschen Impedanzen gilt Q = √(R_groß \u002F R_klein − 1). 50 Ω auf 200 Ω ergeben Q = 1,73. Je höher Q, desto schmalbandiger ist die Anpassung und desto größer sind Blindströme und Bauteilverluste. Für sehr große Verhältnisse nimmt man deshalb Pi- oder T-Netzwerke oder mehrere L-Stufen.",{"q":20,"a":21},"Wie lese ich das Smith-Diagramm?","Die Mitte entspricht genau der Bezugsimpedanz (z. B. 50 Ω), der Rand reiner Blindleistung. Punkte in der oberen Hälfte sind induktiv, in der unteren kapazitiv. Der Abstand zur Mitte ist der Betrag des Reflexionsfaktors: je weiter außen, desto schlechter die Anpassung. Eine Serienspule bewegt den Punkt im Uhrzeigersinn auf seinem Widerstandskreis, ein Parallelkondensator im Uhrzeigersinn auf seinem Leitwertkreis.",{"q":23,"a":24},"Was passiert, wenn ich Normwerte verwende?","Bauteile gibt es nur in Normreihen wie E12 oder E24. Die erweiterten Parameter runden beide Werte auf den nächsten Normwert und zeigen, welche Rückflussdämpfung dann noch bleibt. Liegt sie über etwa 20 dB (SWR unter 1,22), ist das meist ausreichend; sonst helfen Parallel- oder Reihenschaltungen zweier Bauteile oder ein Trimmer.",1793707148223]