Über dieses Tool
Landen deine E-Mails im Spam oder verschicken Betrüger Mails in deinem Namen? Ob eine Domain gegen Spoofing geschützt ist und zuverlässig zugestellt wird, entscheidet sich in ihren DNS-Einträgen: SPF legt fest, welche Server senden dürfen, DKIM signiert die Nachrichten und DMARC sagt Empfängern, was mit verdächtigen Mails passieren soll. Seit 2024 verlangen Gmail und Yahoo diese Einträge von Massenversendern.
Der Check fragt alle relevanten Einträge ab – MX, SPF (inklusive rekursiver Zählung der DNS-Lookups), DMARC, DKIM, MTA-STS, TLS-RPT und BIMI – und erklärt, was fehlt oder verbessert werden kann. Die Abfragen laufen per DNS over HTTPS direkt aus deinem Browser. Einzelne DNS-Einträge siehst du in der DNS-Lookup, Registrar und Nameserver der Domain zeigt die WHOIS-/RDAP-Abfrage.
So funktioniert’s
- Gib eine Domain oder eine E-Mail-Adresse ein.
- Trage optional deinen DKIM-Selektor ein – er steht im Header einer versendeten Mail unter „DKIM-Signature: … s=“.
- Klicke auf „Prüfen“.
- Lies für jeden Bereich die Bewertung und die Hinweise und passe deine DNS-Einträge an.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen SPF, DKIM und DMARC?
SPF ist eine Liste erlaubter Absenderserver. DKIM ist eine digitale Signatur jeder Mail, deren öffentlicher Schlüssel im DNS steht. DMARC verknüpft beides mit der sichtbaren Absenderadresse und legt fest, ob Empfänger fehlgeschlagene Mails annehmen, in den Spam verschieben oder ablehnen – und wohin sie Berichte schicken.
Warum findet das Tool meinen DKIM-Schlüssel nicht?
DKIM-Schlüssel liegen unter einem frei wählbaren Selektor (z. B. selector1._domainkey.example.com), und die Liste aller Selektoren lässt sich im DNS nicht abfragen. Das Tool probiert gängige Namen von Microsoft 365, Google, Mailchimp und anderen. Findest du deinen nicht, trage ihn manuell ein – er steht im DKIM-Signature-Header deiner Mails hinter „s=“.
Was bedeutet die Grenze von 10 DNS-Lookups bei SPF?
Jedes include:, a, mx, ptr, exists und redirect= kostet den Empfänger eine DNS-Abfrage, eingebundene Einträge zählen mit. Mehr als zehn sind laut RFC 7208 ein Fehler, und der SPF-Eintrag wird dann oft ignoriert. Abhilfe schafft, nicht mehr genutzte Dienste zu entfernen oder IP-Bereiche direkt einzutragen.
Welche DMARC-Richtlinie sollte ich nutzen?
Starte mit p=none und einer rua-Adresse, um Berichte zu sammeln. Wenn alle legitimen Absender SPF oder DKIM bestehen, wechsle zu p=quarantine und schließlich zu p=reject. Erst dann ist deine Domain wirksam gegen Spoofing geschützt.