Über dieses Tool
Wann läuft eine Domain ab, bei welchem Registrar liegt sie und welche Nameserver sind eingetragen? Wem gehört eine IP-Adresse, die in deinen Logs auftaucht? Solche Fragen beantwortete früher WHOIS. Heute gibt es dafür RDAP, ein standardisiertes Protokoll mit strukturierten Daten, das alle großen Registries anbieten.
Das Tool sucht anhand der offiziellen IANA-Verzeichnisse automatisch die zuständige Registry für Domain-Endung, IP-Bereich oder AS-Nummer und zeigt Registrar, Status, Registrierungs- und Ablaufdatum, Nameserver, DNSSEC sowie Netzinhaber und Abuse-Kontakte. DNS-Einträge einer Domain fragst du mit der DNS-Lookup ab, Netzbereiche rechnest du im IP-Subnetzrechner durch.
So funktioniert’s
- Gib eine Domain (auch als URL oder E-Mail-Adresse), eine IP-Adresse oder eine AS-Nummer ein.
- Klicke auf „Abfragen“.
- Lies Registrar, Daten, Status und Nameserver bzw. Netzinhaber und Bereich ab.
- Für Missbrauchsmeldungen findest du die Abuse-Kontakte in der Liste der Kontakte.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen WHOIS und RDAP?
WHOIS liefert unstrukturierten Text in je nach Registry unterschiedlichem Format über einen eigenen Port. RDAP (Registration Data Access Protocol) ist der moderne Nachfolger: Er nutzt HTTPS, liefert einheitliches JSON und unterstützt internationale Domains. Für gTLDs wie .com ist RDAP seit 2025 der offizielle Standard.
Warum sehe ich keinen Namen des Domaininhabers?
Seit der DSGVO veröffentlichen die meisten Registries und Registrare keine personenbezogenen Daten mehr. Bei .de zeigt die DENIC etwa nur Status und Nameserver. Inhaberdaten gibt es meist nur bei Firmen, die sie freiwillig veröffentlichen, oder auf Anfrage mit berechtigtem Interesse.
Wie finde ich heraus, wem eine IP-Adresse gehört?
Gib die IP-Adresse ein. Die regionalen Vergabestellen (RIPE, ARIN, APNIC, LACNIC, AFRINIC) liefern das Netz, zu dem sie gehört, den Inhaber – meist ein Provider oder Hoster – und oft einen Abuse-Kontakt für Beschwerden über Spam oder Angriffe.
Läuft die Abfrage über einen Server?
In der Regel nicht: Dein Browser fragt die Registry direkt. Einige Registries (zum Beispiel die DENIC für .de) erlauben das jedoch nicht. Dann übernimmt die no.tools-API die Abfrage bei der offiziellen RDAP-Adresse der Registry und reicht das Ergebnis durch, ohne etwas zu speichern.