Gitarren-Griffbrett

Jede Tonleiter und jeden Akkord auf dem Griffbrett von Gitarre, Bass oder Ukulele zeigen: 12–24 Bünde, Standard- und offene Stimmungen (Drop D, DADGAD, ½ Ton tiefer), Kapodaster, Grundton hervorgehoben, Beschriftung als Töne oder Intervalle.

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Beschriftung
A Moll-Pentatonik
A1Cb3D4E5Gb7
EHGDAEEGACDECDEGAGACDEGDEGACDACDEGAEGACDE123456789101112

Saite 1 (die höchste) liegt oben, wie in Tabulaturen. Dunkle Punkte markieren den Grundton; ein Klick auf einen Punkt spielt den Ton. Wische seitlich, um weitere Bünde zu sehen.

Über dieses Tool

Das Gitarren-Griffbrett zeigt, wo die Töne einer Tonleiter oder eines Akkords auf dem Hals liegen – für Gitarre in Standardstimmung, Drop D, DADGAD und einen halben Ton tiefer, für 4- und 5-saitigen Bass und für Ukulele. Du wählst 12 bis 24 Bünde und optional einen Kapodaster; der Grundton ist dunkel hervorgehoben, die übrigen Töne hell.

Die Töne sind korrekt nach Tonleiter bzw. Akkord benannt (in F-Dur also B statt Ais) und lassen sich wahlweise als Notennamen oder als Intervalle zum Grundton (1, b3, 5 …) beschriften – praktisch, um Muster wie die Pentatonik-Boxen zu verstehen. Ein Klick auf einen Punkt spielt den Ton. Alle Tonleitern und Akkordtypen stammen aus dem Tonleiter-Generator und dem Akkord-Finder; zum Stimmen gibt es das Online-Stimmgerät.

So funktioniert’s

  1. Wähle, ob du eine Tonleiter oder einen Akkord sehen willst, und stelle Instrument bzw. Stimmung ein.
  2. Wähle Grundton und Tonleiter oder Akkordtyp sowie Anzahl der Bünde und Kapodaster.
  3. Schalte die Beschriftung zwischen Tönen und Intervallen um, klicke Punkte zum Anhören und wische auf dem Handy seitlich über das Griffbrett.

Häufige Fragen

Wie lese ich das Griffbrett?

Oben liegt Saite 1, die höchste (bei der Gitarre das hohe E), unten die tiefste – genau wie in Tabulaturen. Links neben dem Sattel stehen die Leersaiten, die Zahlen darunter sind die Bünde. Die Punktmarkierungen auf dem Holz sitzen wie auf den meisten Gitarren auf den Bünden 3, 5, 7, 9, 12 (doppelt), 15, 17, 19, 21 und 24.

Was ändert der Kapodaster?

Der Kapodaster verkürzt alle Saiten auf einmal. Die Leersaiten klingen dann so viele Halbtöne höher, wie der Kapodaster Bünde vom Sattel entfernt ist – mit Kapo im 2. Bund klingt die tiefe E-Saite als Fis. Bünde unterhalb des Kapodasters werden nicht angezeigt, die Bundzahlen bleiben die des Halses.

Was bedeuten die Intervalle 1, b3, 5 …?

Sie geben den Abstand zum Grundton an: 1 ist der Grundton, 3 die große und b3 die kleine Terz, 5 die Quinte, b7 die kleine Septime. Mit Intervall-Beschriftung erkennst du, dass ein Muster in jeder Tonart gleich bleibt und nur verschoben wird – das ist der Kern des Gitarrengriffbretts.

Warum ist ein Ton hier als Fis und dort als Ges beschriftet?

Jede Tonleiter benutzt jeden Stammton genau einmal, deshalb hängt der Name von der Tonart ab: In D-Dur heißt der Ton im 2. Bund der E-Saite Fis, in Des-Dur Ges. Leersaiten, die nicht zur Tonleiter gehören, werden in Tonarten mit b-Vorzeichen mit b benannt, sonst mit Kreuz.