Über dieses Tool
Eine Tonleiter ist eine Folge von Ganz- und Halbtonschritten ab einem Grundton. Der Tonleiter-Generator zeigt für jeden der 17 Grundtöne (inklusive enharmonischer Varianten wie Fis und Ges) die Töne von Dur, natürlichem, harmonischem und melodischem Moll, den sieben Kirchentonarten, Dur- und Moll-Pentatonik sowie der Blues-Tonleiter – jeweils korrekt benannt, also mit B statt Ais in F-Dur.
Dazu bekommst du die Intervalle, das Schrittmuster, die Vorzeichen, die Paralleltonart bzw. die Dur-Tonart mit denselben Tönen (z. B. D-Dorisch = C-Dur) und alle Stufenakkorde als Drei- und Vierklänge mit römischen Stufenzahlen. Ein Klick auf einen Akkord öffnet ihn im Akkord-Finder. Mit dem Umschalter wählst du deutsche (H, B, Fis) oder internationale Notennamen.
So funktioniert’s
- Wähle den Grundton und die Tonleiter bzw. den Modus.
- Lies Töne, Intervalle, Schrittmuster und Vorzeichen ab und höre dir die Tonleiter mit „Anhören“ an.
- Nutze die Tabelle der Stufenakkorde für Akkordfolgen und klicke auf einen Akkord, um seine Töne zu sehen.
Häufige Fragen
Was sind Kirchentonarten?
Die sieben Modi Ionisch, Dorisch, Phrygisch, Lydisch, Mixolydisch, Äolisch und Lokrisch nutzen dieselben Töne wie eine Dur-Tonleiter, beginnen aber auf einer anderen Stufe. D-Dorisch hat zum Beispiel die Töne von C-Dur, beginnt aber auf D. Dadurch ändert sich die Lage der Halbtonschritte und damit der Klang. Ionisch entspricht Dur, Äolisch dem natürlichen Moll.
Was ist eine Paralleltonart?
Dur- und Molltonarten mit denselben Vorzeichen sind parallel: C-Dur und a-Moll haben beide keine Vorzeichen. Die parallele Molltonart liegt eine kleine Terz unter dem Dur-Grundton. Im Englischen heißt das „relative key“ – „parallel key“ meint dort dagegen Dur und Moll mit demselben Grundton.
Was bedeuten die römischen Zahlen bei den Stufenakkorden?
Sie nennen die Stufe der Tonleiter, auf der ein Akkord steht. Großbuchstaben stehen für Akkorde mit großer Terz (Dur), Kleinbuchstaben für Akkorde mit kleiner Terz (Moll), ° für vermindert und + für übermäßig. In C-Dur ist I = C, ii = Dm, V = G und vii° = Hdim. Die bekannte Folge I–V–vi–IV ist in C-Dur also C–G–Am–F.
Warum gibt es Fis-Dur und Ges-Dur?
Beide klingen gleich, werden aber unterschiedlich notiert (enharmonische Verwechslung): Fis-Dur hat sechs Kreuze, Ges-Dur sechs b. Jede siebentönige Tonleiter benutzt jeden Stammton genau einmal; deshalb heißt die vierte Stufe von F-Dur B (Bb) und nicht Ais. Der Generator benennt die Töne immer nach dieser Regel.
Wie ist die Blues-Tonleiter aufgebaut?
Die Blues-Tonleiter ist die Moll-Pentatonik mit zusätzlicher verminderter Quinte (der „Blue Note“): 1, b3, 4, b5, 5, b7. In A sind das A, C, D, Es, E, G. Weil sie nur sechs Töne hat, zeigt der Generator dafür keine Stufenakkorde.