Über dieses Tool
Darfst du den Dienstwagen auch privat fahren, versteuerst du dafür einen geldwerten Vorteil. Ohne Fahrtenbuch gilt die 1-%-Regel: Jeden Monat werden 1 % des auf volle 100 € abgerundeten Bruttolistenpreises zum Gehalt addiert, dazu 0,03 % pro Entfernungskilometer für den Arbeitsweg.
Für Plug-in-Hybride, die die Kriterien erfüllen, halbiert sich die Bemessungsgrundlage (0,5 %), für reine Elektroautos viertelt sie sich (0,25 %) – bis zu einer Preisgrenze, die vom Anschaffungsdatum abhängt: 60.000 € bis Ende 2023, 70.000 € bis Juni 2025, seit Juli 2025 100.000 €. Mit deinem Bruttogehalt schätzt der Rechner zusätzlich, um wie viel dein Netto sinkt.
So funktioniert’s
- Wähle den Antrieb und gib den Bruttolistenpreis inklusive Sonderausstattung ein, beim Elektroauto auch das Anschaffungsdatum.
- Trage die einfache Entfernung zur Arbeit ein und wähle 0,03 % pro Monat oder die Einzelbewertung mit 0,002 % pro Fahrt.
- Gib unter „Was kostet er mich netto?“ dein Bruttogehalt ein, um die tatsächlichen Kosten zu sehen.
Häufige Fragen
Welcher Listenpreis zählt?
Der inländische Bruttolistenpreis bei Erstzulassung inklusive Sonderausstattung und Umsatzsteuer – nicht der tatsächlich gezahlte Preis. Rabatte und gebrauchte Fahrzeuge ändern daran nichts. Der Preis wird auf volle 100 € abgerundet.
Wann lohnt sich die 0,002-%-Methode?
Bei der Einzelbewertung zahlst du 0,002 % des Listenpreises pro Entfernungskilometer und tatsächlicher Fahrt statt pauschal 0,03 % pro Monat. Das lohnt sich, wenn du weniger als 15 Tage im Monat ins Büro fährst, etwa wegen Homeoffice. Sie gilt für höchstens 180 Fahrten im Jahr.
Wann bekommt ein Plug-in-Hybrid 0,5 %?
Nur wenn er höchstens 50 g CO₂ pro km ausstößt oder eine Mindestreichweite rein elektrisch schafft – für Anschaffungen ab 2025 sind das 80 km. Erfüllt er das nicht, gilt wie beim Verbrenner 1 %.
Wie genau ist die Nettoberechnung?
Der geldwerte Vorteil wird wie Gehalt versteuert und verbeitragt, aber nicht ausgezahlt. Der Rechner vergleicht dein Netto ohne und mit Vorteil über den Brutto-Netto-Rechner – für gesetzlich Versicherte mit durchschnittlichem Zusatzbeitrag. Die Kfz-Steuer des Autos zahlt der Arbeitgeber; was sie beträgt, zeigt der Kfz-Steuer-Rechner.