Über dieses Tool
Die meisten Diodenlaser können pro Punkt nur brennen oder nicht brennen. Graustufen eines Fotos entstehen deshalb wie beim Zeitungsdruck aus vielen kleinen Punkten, die dichter oder lockerer stehen. Dieses Umrechnen heißt Rastern oder Dithering. Wie gut eine Fotogravur aussieht, hängt vor allem davon ab, dass Auflösung, Kontrast und Verfahren zum Material passen.
Das Tool skaliert dein Bild auf die gewünschte Breite in Millimetern, wobei die Auflösung dem Linienabstand deines Lasers entspricht: 254 dpi sind 0,1 mm. Du passt Helligkeit, Kontrast und Gamma an, wählst ein Rasterverfahren und lädst ein schwarz-weißes PNG herunter, in dem die Auflösung gespeichert ist. Alles passiert in deinem Browser, das Bild wird nirgends hochgeladen.
So funktioniert’s
- Zieh ein Foto oder eine Grafik in das Feld.
- Gib die Breite der Gravur in Millimetern und die Auflösung passend zum Linienabstand deines Lasers ein.
- Wähle ein Rasterverfahren und passe Helligkeit, Kontrast und Gamma an, bis die Vorschau gut aussieht.
- Lade das PNG herunter und importiere es in deine Lasersoftware, mit demselben Linienabstand und ohne erneutes Rastern.
Häufige Fragen
Welche Auflösung soll ich wählen?
Sie sollte zum Fokuspunkt deines Lasers passen. Für die meisten Diodenlaser sind 0,08 bis 0,1 mm Linienabstand gut, also etwa 254 bis 318 dpi. Ist der Abstand kleiner als der Brennfleck, überlappen die Punkte und das Bild wird dunkel und matschig.
Warum wirkt meine Gravur zu dunkel?
Holz und viele andere Materialien verbrennen um den Punkt herum etwas mit, dadurch werden Mitteltöne dunkler als am Bildschirm. Hebe Gamma oder Helligkeit an oder reduziere die Laserleistung. Welche Leistung und Geschwindigkeit passen, findest du mit dem Laser-Testgitter-Generator heraus.
Welches Rasterverfahren ist das beste?
Für Fotos ist Floyd–Steinberg ein guter Start, Jarvis und Stucki geben weichere Verläufe. Atkinson wirkt knackiger, verliert aber Zeichnung in dunklen Bereichen. Für Logos und Schrift nimmst du den Schwellwert, und Laser mit variabler Leistung können die Graustufen direkt verwenden.
Wann sollte ich invertieren?
Wenn der Laser das Material hell statt dunkel macht, zum Beispiel bei Schiefer, schwarz eloxiertem Aluminium oder lackierten Flächen. Auch für Gravuren auf der Rückseite von Glas oder Spiegeln kann es nötig sein, zusätzlich spiegelst du das Bild dann in der Lasersoftware.