Über dieses Tool
Jedes Material reagiert anders auf den Laser: Sperrholz, Leder, eloxiertes Aluminium oder Karton brauchen ganz unterschiedliche Kombinationen aus Leistung und Geschwindigkeit. Statt lange zu probieren, lässt du ein Testgitter laufen. Jede Zeile hat eine eigene Leistung, jede Spalte eine eigene Geschwindigkeit, und am Ende siehst du auf einen Blick, welches Feld dir gefällt.
Der Generator erzeugt dafür G-Code für GRBL-Steuerungen im Lasermodus, wie sie in den meisten Diodenlasern stecken. Im Gravurmodus werden die Felder mit Linien gefüllt, im Schneidmodus wird ihr Umriss geschnitten. Die Werte stehen auf Wunsch direkt daneben, in einer einfachen Strichschrift, die mit wenig Leistung graviert wird. Alles wird in deinem Browser berechnet.
So funktioniert’s
- Wähle Gravieren oder Schneiden und lege den Bereich für Leistung und Geschwindigkeit fest.
- Passe Feldgröße, Abstand und Linienabstand an und trage den maximalen S-Wert deiner Steuerung ein ($30).
- Prüfe Vorschau, Größe und geschätzte Dauer und lade den G-Code herunter.
- Setze den Nullpunkt an die untere linke Ecke deines Materials, starte den Job und such dir das beste Feld aus.
Häufige Fragen
Welchen maximalen S-Wert habe ich?
Das steht in der GRBL-Einstellung $30. Viele Diodenlaser nutzen 1000, manche 255. Stimmt der Wert nicht, stimmen auch die Prozentangaben im Gitter nicht. Du kannst ihn mit dem Befehl $$ in einem G-Code-Sender abfragen.
Warum M4 und nicht M3?
Mit M4 regelt GRBL die Leistung im Lasermodus passend zur tatsächlichen Geschwindigkeit herunter, wenn die Maschine beim Beschleunigen oder in Ecken langsamer wird. Dadurch werden Ecken und Linienenden nicht dunkler als der Rest. Voraussetzung ist der Lasermodus mit $32=1.
Wie genau ist die geschätzte Dauer?
Sie rechnet nur Strecke durch Geschwindigkeit, ohne Beschleunigung. Bei Gravuren mit vielen kurzen Linien dauert der echte Job deshalb meist länger, vor allem bei hohen Geschwindigkeiten.
Was mache ich mit dem Ergebnis?
Notiere dir die Einstellung des besten Felds für dieses Material. Beim Schneiden misst du anschließend mit dem Kerf-Rechner die Schnittbreite und baust damit zum Beispiel eine Box mit dem Laser-Box-Generator.